Besser vorbeugen statt heilen

Düsseldorf,   13. März 2012

  • Der Mensch im Mittelpunkt der Arbeitssicherheit
  • Systematische Gefährdungsbeurteilung schützt Mitarbeiter und minimiert Ausfallkosten

Die so genannte Gefährdungsbeurteilung ist ein zentraler Themenschwerpunkt
des Segments Services von Demag Cranes. Hierbei werden arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für
Kranführer und Anschläger systematisch erkannt und beurteilt. Auf Basis der Ergebnisse können
geeignete Arbeitschutzmaßnahmen abgeleitet werden. Angeboten wird ein umfassendes Servicepaket,
welches das Unternehmen gezielt auf die speziellen Belange der Betreiber von Kranen und Hebezeugen ausgerichtet hat.

Diese Dienstleistung wird vom Vertrieb & Service Deutschland von Demag Cranes angeboten und
bildet die Grundlage für einen durchgreifenden, präventiven Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz.
„Als externer Dienstleister bieten wir somit professionelle Unterstützung bei der Ermittlung von
Gefährdungen an, die während des innerbetrieblichen Transports sowie beim Bedienen von
Hebezeugen auftreten können“, erklärt Klaus Bohnet, Leiter Vertrieb und Service Deutschland von
Demag Cranes.

Ergänzende Informationen:

Gefahrenpotential gezielt ausschalten
Übergeordnetes Ziel ist, Betriebsunterbrechungen sowie Fehlzeiten der Mitarbeiter aufgrund von Arbeitsunfällen möglichst ganz zu vermeiden. Denn berufs- bzw. unfallbedingte Krankheiten, die mitunter bis hin zur Berufsunfähigkeit führen, können Unternehmen, die das Haftungsrisiko tragen, vor große finanzielle Herausforderungen stellten. Gleichzeitig erhöht eine konsequente und kontinuierliche Gefährdungsbeurteilung die Rechtssicherheit. Denn schließlich liegt – nach Vorgabe des Arbeitsschutzgesetzes – die Arbeitssicherheit und damit der Schutz der Mitarbeiter in der Verantwortung eines jeden einzelnen Unternehmens. Deren Aufgabe ist es, Gefährdungen für Mitarbeiter zu erkennen und zu beseitigen.

Geringer Aufwand, großer Nutzen
Die Gefährdungsbeurteilung erstellt Demag Cranes auf Basis der Gefährdungskataloge der Berufsgenossenschaft sowie aufgrund umfangreicher Erfahrungen und Kenntnisse, die das Unternehmen durch die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden gewonnen hat. Die von geschultem Personal vor
Ort aufgenommenen Informationen werden softwareunterstützt in eine Datenbank eingepflegt und mit
bereits erfassten Gefährdungen aus anderen Projekten abgeglichen. Die daraus abgeleiteten
Handlungsempfehlungen bzw. Verbesserungsvorschläge werden im Anschluss verlässlich und
vollständig dokumentiert. Der interne Aufwand für den Kunden selbst ist hierbei nur sehr gering.

Der Kunde kann zwischen zwei Varianten wählen: Die arbeitsbereichs- bzw. tätigkeitsbezogene
Gefährdungsbeurteilung und/oder die personen- oder berufsgruppenbezogene Gefährdungsbeurteilung.
In beiden Fällen schafft das Vorgehen die Voraussetzungen für eine dynamische Fortschreibung
der Ergebnisse und somit für eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitssicherheit.

Unternehmen tragen Verantwortung
Arbeitsschutzbestimmungen verpflichten den Arbeitgeber zum Schutz seiner Beschäftigten. Aufgrund
der EU-weiten Deregulierung von Sicherheitsbestimmungen werden ihm die erforderlichen Maßnahmen
jedoch immer weniger vorgeschrieben. Damit liegt die Ermittlung, Beurteilung und Umsetzung der
erforderlichen Schutzmaßnahmen verstärkt in der Verantwortung der Betriebe und Unternehmer. Sie
erhalten damit einen größeren, eigenen Ermessungsspielraum.

Konsequente Gefährdungsbeurteilung hilft
Gemäß der Paragrafen 3 und 5 des Arbeitsschutzgesetzes sowie Paragraf 3 der Betriebssicherheitsverordnung sind Arbeitgeber verpflichtet, die Erfüllung ihrer Sorgfaltspflicht im Hinblick auf Arbeitsmittel und der Gefahrstoffe nachzuweisen. Dabei sind für die einzelnen Arbeitsplätze bzw. Tätigkeiten

  • bestehende Belastungen und Gefährdungen festzustellen,
  • der Grad der Beeinträchtigung zu beurteilen,
  • geeignete Schutzmaßnahmen zu ermitteln,
  • deren Wirksamkeit zu beobachten und
  • die Ergebnisse zu dokumentieren.

Dem durch Demag Cranes zu erbringenden Leistungspaket geht ein ausführliches Eingangsgespräch mit den verantwortlichen Sicherheitsfachkräften des Kunden voraus, in welchem auch die Tätigkeitsbereiche von Kranführern und Anschlägern klar abgegrenzt werden. Die dokumentierten Ergebnisse werden im Rahmen eines Abschlussgesprächs vorgestellt und bilden eine verlässliche Grundlage für die Umsetzung. Sofern es zu Änderungen an der Ausgestaltung von Arbeitsplätzen kommt, ist die Gefährdungsbeurteilung zu ergänzen bzw. zu aktualisieren und eine Anpassung der Schutzmaßnahmen vorzunehmen.

Über Demag Cranes
Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften wie die Demag Cranes & Components GmbH und die Gottwald Port Technology GmbH, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010/2011 erwirtschafteten 6.115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 1.062,3 Mio. EUR. Seit August 2011 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur amerikanischen Terex-Gruppe (www.terex.com).

Demag Cranes AG. We Can Handle It.


 

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Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Demag Cranes AG oder ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Demag Cranes AG liegen. Die Demag Cranes AG übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die Erwartungen und Ziele, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden, erreicht werden. Die Demag Cranes AG beabsichtigt auch nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen

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