Erfolgreicher Produktivstart: Demag Prozesskran für schwedische Eisengießerei

Düsseldorf,   02.03.2012

  • Umschlagleistung beim Schrotthandling verfünffacht
  • Höchste Funktionssicherheit im Dauerbetrieb

Die schwedische Eisengießerei Arvika Gjuteri AB hat einen neuen Demag Prozesskran mit integriertem Wiege- und Wegmesssystem in Betrieb genommen. Mit der Investition in moderne Demag Krantechnologie verfolgte der traditionsreiche Hersteller von Gussteilen für Nutzfahrzeuge und Geländewagen das Ziel, die Umschlagleistung bei der Handhabung von Schrott deutlich zu erhöhen und damit den gestiegenen Produktionskapazitäten anzugleichen. Für das Unternehmen ist dies ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten zu festigen und weiter auszubauen.

„Um die wachsenden Anforderungen unserer Kunden erfüllen zu können, sind heute Schnelligkeit und Präzision bei der Zusammenstellung des Materials entscheidend“, berichtet Anders Nilsson, Projekt-Manager bei Arvika. „Das haben wir durch die Implementierung der neuen Krananlage erreicht. Während der alte Kran bis zu 60 Minuten für einen Arbeitsdurchlauf benötigte, schafft die neue Krananlage diese Arbeit innerhalb von nur 12 Minuten.“


Ergänzende Informationen:

Am zentralen Firmensitz von Arvika in der gleichnamigen Stadt in der Provinz Värmland Iän ersetzt der Demag Zweiträger-Prozesskran ZKKW einen Kran älterer Bauart und übernimmt die schnelle und zuverlässige Zusammenstellung von Schrottmaterial – auch Gattierung genannt – sowie dessen Übergabe an den Induktions-Schmelzofen. Mit dem alten Kran mussten die Arvika-Mitarbeiter täglich 24 Stunden am Schrottplatz und im Schmelzbetrieb arbeiten, jetzt kann der neue Kran das gleiche Gewicht an Schrott in weniger als zwei Arbeitsschichten umschlagen. Damit ist der Gattierungskran auch für zukünftige Kapazitätserhöhungen ausgelegt. „Bereits mit der Aufnahme des Produktivbetriebs sind wir in unserer Entscheidung bestätigt worden, auf Demag Cranes als Lösungsanbieter zu vertrauen, der uns die maßgeschneiderte Technik liefert“ so Anders Nilsson weiter.

„Unser tiefgehendes Branchen-Know-how in der Gießereiindustrie und die darauf aufbauende Entwicklung kundenspezifischer Gattierungskrane war für unseren Kunden Arvika von großem Vorteil“, ergänzt Lutz Dowy, Bereichsleiter Prozesskrane bei Demag Cranes. „Zur erfolgreichen Projektabwicklung hat zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit unserer schwedischen Vertretung Dematek beigetragen.“

Gattierungskran: Integriertes Wiege- und Auswertesystem spart Zeit und Kosten
Bei der Arvika Gjuteri AB wird der Schrott sortenrein in neun Boxen bereitgestellt. Aufträge zur Materialaufnahme werden dem Kranpersonal in den Steuerstand übermittelt. Darin enthalten sind Informationen über die jeweils zu entnehmenden Mengenanteile aus den einzelnen Boxen. Diese sind in sog. Rezepturen festgeschrieben, um im Ergebnis einen Gusswerkstoff zu erhalten, der exakt die gewünschten Eigenschaften aufweist.

Der an fünf Tagen pro Woche im Zwei-Schicht-Betrieb arbeitende Kran nimmt zunächst das Material mit dem größten Mengenanteil aus einer Box und ermittelt gleichzeitig das Gewicht über eine in der Windwerkkatze integrierte geeichte Kranwaage. Auf Basis dieser Daten werden die Mengenanteile für die weiteren Materialien ermittelt, per Funk zur Kabine übertragen und dort angezeigt. Sobald die gewünschte Endrezeptur vervollständigt ist, wird die Mischung über einem Abwurfkegel abgekippt, von wo es per Fördertechnik in den Schmelzofen gelangt. Je präziser die jeweilige Mischung durch den Kran hergestellt wird, desto weniger hochpreisige Legierungen werden benötigt.

Magnet hält zuverlässig die Last
Der Demag Zweiträgerlaufkran ZKKW verfügt über ein Spurmittenmaß von 22,65 Metern und verfährt auf einer 40 Meter langen Kranbahn. Er ist ausgerüstet mit einem Multi-PurposeWindwerk (MPW), das sich durch seine kompakte und wartungsfreundliche Bauform auszeichnet. Die Aufnahme der Last erfolgt mit einem Rundmagneten, der durch eine 4/2-Einscherung mit dem Hubwerk verbunden ist.

Höchstleistung ohne Einschränkung gefordert
Große Umschlagleistungen erfordern hohe Geschwindigkeiten. Mit bis zu 80 m/min in der Kranfahrt, Katzfahrten von bis zu 60 m/min sowie lastabhängigen Hubgeschwindigkeiten bis zu 66 m/min. entspricht der Kran exakt diesem Anforderungsprofil. Stufenlose Bewegungen in drei Achsen werden über Frequenzumrichter geregelt und tragen damit zum sicheren Betrieb in zwei Schichten an fünf Tagen in der Woche bei.

Katze und Kran sind mit Kameras ausgerüstet, über die das Prozessgeschehen im Detail vom Steuerstand aus permanent überwacht werden kann. Dieser Steuerstand ist als Kabine ortsfest installiert. Die darin befindliche Bedienerkonsole hat Demag Cranes mit ergonomisch angeordneten Bedienelementen ausgestattet.

 

Über Arvika Gjuteri AB
Arvika Gjuteri produziert hochwertige Gussteile, die in erster Linie von der Nutzfahrzeugindustrie eingesetzt werden. Die Komponenten und Lösungen werden vorrangig an global agierende Hersteller von Nutzfahrzeugen und Geländewagen geliefert. Arvika Gjuteri gehört seit 2009 zum Sixth AP Fund, der allgemeine Rentenversicherungsfonds verwaltet und sein Kapital vorwiegend in kleine und mittelständische schwedische Unternehmen investiert.


Über Demag Cranes

Die Demag Cranes AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung. Services, insbesondere Instandhaltung und Modernisierung, sind ein weiteres Kernelement des Leistungsspektrums. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche (Segmente) Industriekrane, Hafentechnologie und Services gegliedert und verfügt mit Demag und Gottwald über starke und etablierte Marken. Demag Cranes sieht seine Kernkompetenz in der Entwicklung und Konstruktion technisch anspruchsvoller Krane und Hebezeuge sowie von automatisierten Transport- und Logistiksystemen in Häfen, der Erbringung von Serviceleistungen für diese Produkte und der Fertigung hochwertiger Komponenten.

Als globaler Anbieter produziert Demag Cranes in 16 Ländern auf fünf Kontinenten und betreibt über Tochtergesellschaften wie die Demag Cranes & Components GmbH und die Gottwald Port Technology GmbH, Vertretungen und ein Joint Venture ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz mit Präsenz in mehr als 60 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010/2011 erwirtschafteten
6.115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von 1.062,3 Mio. EUR. Seit August 2011 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur amerikanischen Terex-Gruppe (www.terex.com).

Demag Cranes AG. We Can Handle It.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Demag Cranes AG oder ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Demag Cranes AG liegen. Die Demag Cranes AG übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die Erwartungen und Ziele, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden, erreicht werden. Die Demag Cranes AG beabsichtigt auch nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen.


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Tel.: +49 (0) 211 7102-3907
E-Mail: christoph.kreutzenbeck@demagcranes-ag.com
 


 

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